„Ich würde noch gerne etwas sagen. Wir Frauen sind alle eigentlich sehr unglückliche Wesen. Als Frau zu überleben ist wirklich schwer. Warum müssen wir mit soviel Leid Leben? Gibt es keinen anderen Weg für uns Frauen? Gibt es überhaupt einen Weg?

Wer kann mir diese Frage beantworten?“

 

Nupurs Geschichte

Nupur ist in Chittagong/ Bangladesh geboren und wuchs in sehr Armen Verhältnissen auf. Als sie 10 Jahr alt war, zog ihre Familie nach Dhaka. Nupur wurde im Jugendalter verschleppt und in das Rothkhola Bordell gebracht. Zwei Tage nach ihrer Ankunft im Bordell wurde sie von zwei Männern vergewaltigt und von da an für viele Jahre zur Prostitution gezwungen. Es gelang ihr zwar nach langer Zeit aus dem Rothkhola Bordell zu entkommen, jedoch fand sie keine andere Möglichkeit ihren Lebensunterhalt zu verdienen und arbeitet bis heute in einem anderen Bordell.
Nupur ist mittlerweile 24 Jahre alt und sieht keine Chance mit eigenen Kräften ihr Leben ändern zu können und der Arbeit im Bordell zu entkommen.
Meine Recherchen haben ergeben, dass dreitausend Euro, die Verbindung nach Bangladesh und das Organisationstalent von unserem Team ausreichen, um Nupur aus dem Leben im Bordell zu befreien.

Was würde passieren wenn wir 3000€ gesammelt haben?

Ich möchte 3000 EURO Spenden sammeln, denn mit 3000 Euro können wir eine Wohnung anmieten und Nupur eine Ausbildung als Kosmetikerin ermöglichen.

Wie ich auf Nupur aufmerksam wurde 

Ich sah die Dokumentation Whores´s Glory. Einer der Schauplätze ist ein riesiges Bordell, genannt Ananda Nagar („Stadt der Freude“), in der Kleinstadt Faridpur in Bangladesch. Dort leben und arbeiten 600 bis 800 Frauen auf engstem Raum.
Sie wurden überwiegend als junge Mädchen für ein wenig Geld von ihrer Puffmutter gekauft, um sich für eine gewisse Zeit zu verpflichten, gegen das Versprechen einer relativ sicheren Bleibe und einer späteren „Versorgung“ ihren teuren Einkaufspreis abzuarbeiten.
Das Interview eines 16 Jährigem Mädchens Nupur aus dem Ananda Nagar Bordell berührte mich sehr, das Gefühl etwas beizutragen um diesen Frauen zu helfen liess mich nicht los. Ich forschte im Internet nach Hilfsprojekten die diese Frauen unterstützen und ihnen helfen aus der Zwangsprostitution zu entkommen.Ich stieß auf das Bondhu-Projekt das von Michael Kranz initiiert wurde.
Das Hilfsprojekt unterstützt im Augenblick 21 Kinder von Zwangsprostituierten, bietet ihnen eine Unterkunft im Bonuhu-Heim, eine Rund-Um-Die-Uhr-Betreuung, drei Mahlzeiten am Tag, Kleidung und Nachhilfe-Unterricht.Zusätzlich bieten sie noch viele kleine Einzelhilfen, mit denen sie Zwangsprostituierten beim Ausstieg aus der Prostitution und der Wiedereingliederung in die Gesellschaft helfen. http://www.bundubundu.com/

 

Ich schrieb Michael Kranz und fragte ob er etwas über den Verbleib von Nupur wüsste.
So erfuhr ich, das Michael nachdem er die gleiche Dokumentation gesehen hatte und ihn genauso Nupurs Schicksal nicht losließ, selbst nach Bangladesh 
flog um sie zu suchen. Michael war erfolgreich und fand Nupur.
Er erkannte das ganze Ausmaß, in der sich die Frauen und deren Kinder befinden und gründete das Bonuhu Projekt.
Michael organisierte einen Ausbildungsplatz als Kosmetikerin für Nupur, sie ging dreimal die Woche in ein Kosmetikstudio. Leider schaffte Nupur nicht aus dem Bordell und ihrem Lebensumständen zu entkommen.

 

Ich möchte Nupur mit dieser Spendensammlung jetzt eine zweite Chance geben endgültig einen anderen Weg in ihrem Leben einzuschlagen. 

Mit 3000 Euro können wir Nupur helfen in eine andere Stadt zu ziehen, wir würden ihre Miete und ihren Lebensunterhalt zahlen, bis sie die Ausbildung zur Kosmetikerin beendet hat. Das Kosmetikstudio würde Nupur auch ihren ersten Arbeitsplatz als Kosmetikerin ermöglichen. 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn nur 55 Menschen 55 Euro spenden haben wir unser Ziel erreicht! 

 

Spenden